Champagner-Deluxe.de präsentiert: Pinot Meunier Champagnersorte

Pinot Meunier

Pinot Meunier, die in Deutschland auch als Schwarzriesling bezeichnet wird, ist eine rote Rebsorte und ein Mutant des Blauen Spätburgunders. Mit der Rebsorte Riesling, aus der Weißwein gewonnen wird, hat die Pinot Meunier lediglich ihren Wuchs und ihre Form gemeinsam. „Meunier“ bedeutet übersetzt dabei so viel wie „Müller“, in Deutschland wird die Rebsorte auch als Müller-Pinot bezeichnet. Diesen klingenden Namen hat das Gewächs aufgrund ihrer stark behaarten Blätter erhalten, die an ihrer Unterseite aussehen, als seien sie mit Mehr bestäubt worden. Bezüglich des Anbaus ist die Pinot Meunier weniger anspruchsvoll als etwa die Pinot Noir, leichter Frost macht ihr nichts aus. Zu Rotwein verarbeitet entfaltet die Rebe ein fruchtiges Aroma und eine kräftige, rote Farbe. Der Wein wird gerne zu rotem Fleisch und auch zu Käse getrunken.

Anbaugebiete des Pinot Meunier

Der Pinot Meunier wird vor allem in Deutschland, Frankreich, Australien, und in den USA angebaut. In Deutschland ist diese Rebsorte in Württemberg am stärksten vertreten, lässt sich jedoch auch in der Pfalz, in Rheinhessen, in Baden, Franken und anderen Anbaugebieten finden. In der französischen Champagne ist die Pinot Meunier nach der  Pinot Noir mit einem Anteil von 30 % die zweitwichtigste Rebsorte. Am häufigsten wird sie dort im Tal der Marne angebaut.

Verarbeitung

Zu Champagner werden die Pinot Meunier Trauben durch eine Pressung und eine Gärung, die ohne Schale erfolgt, um zu einem charakteristischen, weißen Schaumwein zu werden. Bei der Flaschengärung nach der Abfüllung des Rohprodukts entwickelt der Champagner seinen einzigartigen, charakteristischen Geschmack. Ähnlich wie der Champagner wird die Pinot Meunier auch in den USA verarbeitet. Auch hier lässt man den Wein in Flaschen gären, um ihn dann als Aperitif oder auch zu leichten Fischgerichten zu reichen.

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