Die Champagnerherstellung – Teil 2 der Blog-Serie

Preisbereich: | Champagnermarke: Herstellung

Im zweiten Teil der Blog-Serie zur Champagnerherstellung geht es um die Lese, die Pressung und die Assemblage der Champagner. In dieser Serie wird die Herstellung von Champagner ausführlich behandelt. Wir wollen Ihnen zeigen, was alles passiert, bis der edle Tropfen schließlich bei Ihnen auf der Silvesterparty landet. Im ersten Teil dieser Serie haben wir uns mit dem Anbaugebiet für Champagner und den Rebsorten beschäftigt.

Die Auslese der Trauben, die einmal zu einem exklusiven Champagner werden, erfolgt sehr genau und natürlich per Hand. So können Trauben, die nicht reif oder bereits verfault sind, frühzeitig erkannt und aussortiert werden. Zusätzlich wird so die Unversehrtheit der Trauben gesteigert. Um zu vermeiden, dass viele rote Farbstoffe in das Produkt gelangen, werden die roten Trauben (Rebsorten Pinot Noir und Pinot Meunier) zügig ausgepresst. Natürlich trifft dies nur bei „normalen“ Champagnern zu, nicht bei Rosé Champagner.

Die Trauben werden in der Regel insgesamt drei Mal gepresst. Die erste Pressung ist (selbstverständlich) die Beste und das Produkt, das daraus entsteht wird Cuvée genannt. Die zwei weiteren Pressungen sind qualitativ weniger hochwertig, deswegen verwenden die teuersten und exklusivsten Champagnermarken in der Regel auch nur das Cuvée Erzeugnis. Für die Erzeugung von Champagner wird aber nur Most aus den ersten zwei Pressungen verwendet.

Kommen wir nun zur Assemblage (Verschnitt) der Champagner. Traditionell verzichtet man bei Champagner auf die Angabe des Jahrgangs, da die meisten ein Verschnitt aus verschiedenen Jahrgängen sind. Zudem werden in der Regel drei verschiedene Rebsorten (Pinot Meunier, Pinot Noir und Chardonnay) in einem Champagner verwandt (mit unterschiedlichem Anteil). Doch warum tut man das? Ganz einfach: man hebt jedes Jahr bestimmte Mengen von Weinen auf (Reserveweine) um auf Dauer einen mehr oder weniger gleichen Geschmack zu gewährleisten. Wäre ja auch doof, wenn beispielsweise der Impérial Rosé von Moet & Chandon jedes Jahr komplett anders schmecken würde, oder?

Lesen Sie im nächsten Teil dieser Blog-Serie über die Méthode champenoise.

Die Reihe zur Champagnerherstellung:     Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4

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