Die Champagnerflaschen: Champagnerkorken und Haltbarkeit von Champagner

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Im heutigen Blogartikel soll es im weiteren Sinne noch einmal um Champagnerflaschen gehen. Wir knüpfen also hiermit an den letzten Artikel zur Champagnerflaschengröße- und Flaschenform an. Heute wird es jedoch speziell um die bei Champagner verwandten Korken und die Haltbarkeit dieses edlen Getränks gehen.

Champagnerkorken sind in der Regel Naturkorken und kommen aus südeuropäischen Ländern wie Spanien und Portugal. Die Form der Champagnerkorken war früher zylinder-ähnlich und den Weinkorken sehr ähnlich. Heute erinnert der Korken eher an einen Pilz. Nach der Champagnerherstellung, also schließlich nach dem Abfüllen des Champagner, wird der Champagnerkorken komprimiert in den Hals der Flasche eingeführt. Das Gewebe des Korks ist wasser-abweisend.

Spannend: man kann durch den entfernten Korken ganz grob abschätzen, wie lange ein Korken in der Flasche war. Wenn er im unteren Teil breit wird, ist dies ein Hinweis darauf, dass er sich noch nicht lange in der Flasche befindet (z.B. nur mehrere Monate). Wenn er hingegen im unteren Teil nach dem Entfernen schmal bleibt, ist die Verkorkung schon eine Weile her.

Da Naturkorken sehr teuer ist, wird oft beim oberen Teil des Korkens gespart, da dieser nicht direkt in Berührung mit dem Champagner ist. Der untere Teil hingegen besteht aus Naturkorken und wird vor dem Verschluss sogar noch versiegelt, damit der Korken dichter wird. Zudem wird der Korken, damit er nicht ungewollt aufgrund des Drucks aus der Flasche fliegt, von der Ummantelung und dem Deckel gehalten. Leider hat der Naturkorken auch einen Nachteil: Korkton kann den Geschmack oder den Geruch des edlen Getränks beeinflussen.

Kommen wir nun zur Haltbarkeit von Champagner. Im Laufe der Zeit ist es so, dass der Gehalt an Kohlensäure zwar zurückgeht, sich dafür aber der Geschmack harmonisiert und intensiviert. An dieser Stelle besteht ein Unterschied zwischen „normalen“ Champagnern und Jahrgangschampagnern: Jahrgangschampagner können sich innerhalb von etwa zehn Jahren immer weiterentwickeln, wohingegen „normale“ Champagner Ihren besten Geschmack innerhalb von etwa zwei Jahren erreichen.

Champagner ist sehr lichtempfindlich. Durch Leuchtstofflampen kann es beispielsweise zu einer Veränderung des Geschmacks kommen. Nach Öffnung der Flasche gilt prinzipiell: je früher, desto besser. Lassen Sie einen offenen Champagner nicht tagelang stehen. Wenn Sie Ihren Champagner mal nicht an einem Abend trinken möchten, sollten Sie sich einen speziellen Verschluss erwerben und ihn natürlich ausschließlich im Kühlschrank lagern. Je länger der Champagner offen gelagert wird, desto höher ist die Gefahr, dass es zu Qualitätseinbußen kommt. Und nun: Prost!

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