Champagner-Deluxe.de präsentiert: Chardonnay Champagnersorte

Chardonnay

Chardonnay ist eine weiße Rebsorte, die ursprünglich aus dem französischen Burgund stammt. Entstanden ist sie durch eine Zufallskreuzung zwischen Pinot und Gouais Blanc. Der Wein, der aus den Trauben gewonnen werden kann, zeichnet sich vor allem durch den so genannten Körperreichtum aus. Einen guten Chardonnay kann man an einem vergleichsweise hohen Alkoholgehalt von circa 13 % erkennen.

Für Weißweine untypisch kann der Chardonnay zudem von einer Reifung im Eichenfass profitieren. Ganz typisch für den Geschmack des Weins sind rauchige Note und ein walnussartiger Geschmack. Mit steigender Beliebtheit des Weins hat sich auch der Anbau des Chardonnay stets erweitert.

Heute wird er nicht nur in Burgund, Chablis und der Champagne, sondern auch in Australien, den USA, Italien, Moldawien, Slowenien, Südafrika, Südamerika, Neuseeland, Österreich, der Schweiz und in Deutschland angebaut. In Deutschland findet man die Rebsorte vor allem in der Pfalz und Rheinhessen, aber auch an Mosel und Nahe.

Die Herstellung des Chardonnay Champagners

Der Chardonnay spielt in Frankreich neben dem Pinot Noir und dem Pinot Meunier die wichtigste Rolle bei der Herstellung von Champagner. Vor allem Chardonnay, der in und um Cramant angebaut wird, gilt als besonders aromatisch. Gemeinsam mit Avize und Le Mesnil-sur-Oger bildet Cramant das wichtigste Anbaugebiet für den Blanc de Blanc Champagner. Blanc de Blanc Champagner werden dabei – im Gegensatz zu Blanc de Noir Sorten – ausschließlich aus weißen Trauben hergestellt. Die Grundweine aus dieser Rebsorte sorgen dafür, dass Champagnersorten, die aus verschiedenen Rebsorten gemischt worden sind, eine besonders feine Note erhalten.

Das Klima in der Champagne ist eher kühl, somit müssen die Erträge beschränkt werden, um den Chardonnay Trauben und den anderen Rebsorten die Möglichkeit zu gewähren, ihr volles Aroma ausbilden zu können. Der Chardonnay wird jedoch meist noch vor seiner Vollreife geerntet und verfügt damit über einen hohen Anteil an Apfelsäure, der notwendig ist, um dem Grundwein den für Schaumwein nötigen Säuregehalt zu verleihen.

Chardonnay als Grundwein verbleibt zudem sehr lange „auf der Hefe“ und hat somit die Möglichkeit, einen sehr zarten, schmeichelhaften Charakter, den man auch als „cremig“ bezeichnet, auszubilden.

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