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Herstellung


Was ist eigentlich Marc de Champagne?

Marc de Champagne ist den meisten Menschen ein Begriff, die edle Zutat tritt bevorzugt in edlen Naschereien, wie etwa leckeren Schokoladen-Trüffeln zu Tage. Doch wobei handelt es sich beim Marc de Champagne eigentlich? Vordergründig lässt sich vermuten, dass es dabei um ein Mark gehen könnte, wie man es etwa von Vanilleschoten kennt. Doch der Name ist trügerisch, wenngleich das Marc de Champagne im Grunde eine Art Essenz ist. Doch von vorne:

So wird Marc de Champagne hergestellt

Marc de Champagne ist ein so genannter Tresterbrand, der aus der französischen Region Champagne stammt. Im Grunde handelt es sich dabei um einen Schnaps, der aus den Rückständen gebrannt wird, die bei der Pressung der Weintrauben gewonnen wird, die wiederum zu Champagner weiterverarbeitet werden. Häufig wird dieser Schnaps auch als „Eau de Vie“ – also als „Wasser des Lebens“ bezeichnet, da er eine Art Essenz der Weintrauben ist. Damit das Marc de Champagne tatsächlich als solches bezeichnet werden kann, dürfen bei der Traubenpressung nur die Rebsorten Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay in einem bestimmten Verhältnis verarbeitet werden, die gleichen Rebsorten werden auch zur Herstellung von Champagner verwendet – und dürfen ausschließlich genutzt werden, damit ein Schaumwein diese Bezeichnung tragen darf.

Die Bezeichnung „Marc“ wird von dem französischen Begriff „marcher“, der im Deutschen für „Zerkleinern“ steht, abgeleitet. „Marc de Champagne“ bezeichnet damit also im Grunde stark zerkleinerte Weintrauben, die (unter anderem) zur Gewinnung von Champagner eingesetzt werden – und nicht etwa das Mark der Trauben.

Wo wird Marc de Champagne eingesetzt?

Die bekannteste Verwendung von Marc de Champagne ist wahrscheinlich die zur Veredlung und Aromatisierung von edlen Schokoladenpralinen (Trüffeln). Doch nicht allein in den süßen Leckereien wird das Marc verwendet, sondern auch in Kaffee oder bei der Herstellung von Käse. So wird etwa der berühmte Langres in Marc de Champagne gewaschen, um den Käse so besonders aromatisch auszubauen. Auch in der Kaffeespezialität Canard kommt Marc de Champagne zum Einsatz. Generell handelt es sich dabei immer um französische Spezialitäten, die gerne von besonders verwöhnten Gaumen genossen werden.

Die Champagnerflaschen: Champagnerkorken und Haltbarkeit von Champagner

Im heutigen Blogartikel soll es im weiteren Sinne noch einmal um Champagnerflaschen gehen. Wir knüpfen also hiermit an den letzten Artikel zur Champagnerflaschengröße- und Flaschenform an. Heute wird es jedoch speziell um die bei Champagner verwandten Korken und die Haltbarkeit dieses edlen Getränks gehen.

Champagnerkorken sind in der Regel Naturkorken und kommen aus südeuropäischen Ländern wie Spanien und Portugal. Die Form der Champagnerkorken war früher zylinder-ähnlich und den Weinkorken sehr ähnlich. Heute erinnert der Korken eher an einen Pilz. Nach der Champagnerherstellung, also schließlich nach dem Abfüllen des Champagner, wird der Champagnerkorken komprimiert in den Hals der Flasche eingeführt. Das Gewebe des Korks ist wasser-abweisend. (mehr …)

Die Champagnerherstellung – Teil 4 der Blog-Serie

Zunächst wünschen wir allen Lesern ein frohes und erfolgreiches neues Jahr! Vielleicht sind Sie ja mit einem edlen Champagner in das neue Jahr gerutscht.
Dies ist der vierte und letzte Teil der Blog-Serie zur Champagnerherstellung. Gebloggt zum Thema Champagner kaufen, Wissen, Neuigkeiten und vielem mehr wird aber natürlich weiter. Diese Blog-Serie soll Sie auf eine entspannte Art und Weise näher in die Thematik der Herstellung von Champagner bringen. Es interessiert Sie sicher, wie dieses edle Getränk hergestellt wird. In der vierten und letzten Ausgabe zum Thema der Herstellung von Champagner geht es um das Dégorgieren und die Dosage. Im letzten Teil der Serie haben wir uns mit der Méthode champenoise und den damit verbundenen Aufgaben beschäftigt.

Das Dégorgieren bzw. Abschlämmen der Champagner ist eine wichtige Aufgabe. (mehr …)

Die Champagnerherstellung – Teil 3 der Blog-Serie

Heute, kurz vor Weihnachten, soll es im Rahmen des dritten Teils der Blogserie zur Champagnerherstellung um die Méthode champenoise und allen Aufgaben, die damit verbunden sind, gehen. Diese Blogreihe soll dazu dienen, dass Sie sich auf eine angenehme Weise mit der Herstellung von Champagner vertraut machen können. Im letzten Teil dieser Serie ging es um die Lese, Pressung und Assemblage der Champagner.

Bei der Méthode champenoise (darf übrigens nur in der Champagne so genannt werden) wird zunächst der Grundwein mit Hefe und Zucker vermischt und mit einem Kronkorken verschlossen. Dadurch entsteht in der folgenden, zweiten Gärung der zusätzliche Alkohol (es entsteht etwa 1% Alkohol). Dieser Prozess wird zumeist im Frühling durchgeführt und dauert etwa drei Wochen. (mehr …)

Die Champagnerherstellung – Teil 2 der Blog-Serie

Im zweiten Teil der Blog-Serie zur Champagnerherstellung geht es um die Lese, die Pressung und die Assemblage der Champagner. In dieser Serie wird die Herstellung von Champagner ausführlich behandelt. Wir wollen Ihnen zeigen, was alles passiert, bis der edle Tropfen schließlich bei Ihnen auf der Silvesterparty landet. Im ersten Teil dieser Serie haben wir uns mit dem Anbaugebiet für Champagner und den Rebsorten beschäftigt.

Die Auslese der Trauben, die einmal zu einem exklusiven Champagner werden, erfolgt sehr genau und natürlich per Hand. So können Trauben, die nicht reif oder bereits verfault sind, frühzeitig erkannt und aussortiert werden. Zusätzlich wird so die Unversehrtheit der Trauben gesteigert. Um zu vermeiden, dass viele rote Farbstoffe in das Produkt gelangen, werden die roten Trauben (Rebsorten Pinot Noir und Pinot Meunier) zügig ausgepresst. Natürlich trifft dies nur bei „normalen“ Champagnern zu, nicht bei Rosé Champagner. (mehr …)